Materialien und Arbeitshilfen zur Umsetzung des GRAVITA-Prinzips

Das Rad muss nicht immer wieder neu erfunden werden. Im Projekt GRAVITA werden diverse Materialien und Arbeitshilfen gesammelt, entwickelt und zum Einsatz gebracht, die an dieser Stelle abrufbar sind.

Materialien für Krankenhäuser

Im Rahmen der evidenzbasierten Pflegepraxis sind Studien zu pflegewissenschaftlichen Themen eine wesentliche Handlungsgrundlage. Eine kritische Beurteilung der verwendeten Studien ist daher notwendig. Die Beurteilungshilfen für Studien, Standards und Leitlinien dienen als Beurteilungshilfen für die Relevanz und Qualität der jeweiligen Ergebnisse.

Beurteilungshilfe einer Interventionsstudie
erstellt vom German Center for Evidence-based Nursing „sapere aude“

Beurteilungshilfe einer systematischen Übersichtsarbeit
erstellt vom German Center for Evidence-based Nursing „sapere aude“

Beurteilungshilfe einer qualitativen Studie
erstellt vom German Center for Evidence-based Nursing „sapere aude“

Beurteilungshilfe einer Diagnosestudie
erstellt vom German Center for Evidence-based Nursing „sapere aude“

Beurteilungshilfe für Standards und Leitlinien
erstellt vom German Center for Evidence-based Nursing „sapere aude“

Tabellarische Übersicht zur Eintragung von Gütekriterien zur Beurteilung von Studien
erstellt vom German Center for Evidence-based Nursing „sapere aude“

Glossar häufig verwendeter epidemiologischer Fachbegriffe
erstellt vom German Center für Evidence-based Nursing „sapere aude“

Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden muss von der Führungsebene immer im Blick behalten werden. Hierzu wurde ein Fragebogen erstellt, der die Umsetzung der GRAVITA-Kräfte abfragt. Im Fokus stehen dementsprechend die Themen Kommunikation, Führung(skultur), Fachwissen, Autonomie & Mitbestimmung ebenso wie Innovation & Veränderung.

GRAVITA-Mitarbeitendenbefragung
erstellt von Projekt GRAVITA

Gute Arbeit wird durch gute Arbeitsstrukturen ermöglicht. Die Stationsorganisation berührt viele relevante Aspekte, die nicht nur zu einer guten Patient*innenversorgung beitragen, sondern auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden erhöhen. Im Leitfaden werden ganz unterschiedliche Aspekte wie Dienstplangestaltung, die Planung patient*innenzentrierter Prozesse und die Zusammenarbeit mit anderen Diensten beleuchtet. Die Checkliste hilft bei der methodischen Analyse der aktuellen Stationsorganisation und bei der praktischen Umsetzung.

Gute Stationsorganisation – Ein Leitfaden für Pflegeeinrichtungen 
erstellt von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Checkliste: Stationsorganisation – analysieren, bewerten und gestalten
erstellt von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Kommunkation ist für alle Mitarbeitenden in der Pflege elementar. Das kostenlose Lernspiel „Ein Tag Deutsch in der Pflege“ hilft Deutschlernenden ab dem Level B1 spezifische Kommunikationssituationen für den Praxisalltag durchzuspielen und die fachspezifische Kommunikation zu verbessern. Auch für mobile Endgeräte stehen Apps zum kostenlosen Download bereit.

Ein Tag Deutsch in der Pflege
erstellt von der passage gGmbH – IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch

Eine Auseinandersetzung mit der beruflichen Situation und Arbeitsplatzzufriedenheit ist im Laufe des Berufslebens auch für Pflegende relevant. Je nach Lebensphase und -situation werden einzelne Aspekte mehr oder weniger wichtig. Der Laufbahnkoffer Pflege ermöglicht neben einer Standortbestimmung auch eine Reflexion der eigenen Stärken sowie die Entwicklung einer weiterführenden beruflichen Vision.

Standortbestimmung
erstellt von H+ Bildung

Stärkenprofil
erstellt von H+ Bildung

Vision entwickeln
erstellt von H+ Bildung

„Der Leitfaden beschreibt, wie evidenzbasierte Maßnahmen für versorgungsrelevante Gesundheitsprobleme ausfindig gemacht und im Rahmen von wissenschaftlichen Studien für den jeweiligen Kontext übertragen werden können. Der Leitfaden soll den Transfervorgang von vielversprechenden, d. h. evidenzbasierten und übertragbaren komplexen Interventionen aus dem Originalkontext in die Routineversorgung unterstützen.“ (S. 3)

Forschungsmethodischer Leitfaden zur Ermittlung, Evaluation und Implementation evidenzbasierter Innovationen
erstellt von Voigt-Radloff S, Stemmer R, Korporal J, Horbach A, Ayerle GM, Schäfers R, Greening M, Binnig M, Mattern E, Heldmann P, Wasner M, Braun C, Lohkamp M, Marotzki U, Kraus E, Oltman R, Müller C, Corsten S, Lauer N, Schade V, Kempf S.

Der Leitfaden greift aktuelle Kommunikationssituationen auf, die im Zusammenhang mit Covid-19 entstehen können. Für Screening, Triage, Einweisung, Beratung, Entscheidungen, Ressourcennutzung sowie zum Antizipieren und Trauern liefert der Leitfaden Vorschläge, welche Aussagen gegenüber Patient*innen und Angehörigen getroffen werden können, um Informationen zu vermitteln und gleichzeitig empathisch zu kommunizieren.

COVID-19 kompatible Kommunikation
Die Hinweise beruhen auf der VitalTalk-Open-Source Fibel der Autoren Bob Arnold MD, Randy Curtis MD MPH, Jonathan Fischer MD, Michael Fratkin MD, Margaret Isaac MD, Josh Lakin MD, Nick Mark MD, Susan Merel MD, Tona McGuire PhD, James Tulsky MD, Vicki Sakata MD, The John A. Hartford Foundation, Cambia Health Foundation. Übersetzt von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP).

Die Handlungshilfe „Kein Stress mit dem Stress“ beinhaltet umfangreiche Lösungen und Tipps für stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen. Eine Übertragbarkeit der Inhalte auf das Krankenhaussetting ist möglich. Am Ende der Handlungshilfe finden sich 29 Arbeitshilfen als Vorlage zum Heraustrennen oder Kopieren, die die Umsetzung von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung im Arbeitsalltag erleichtern.

Kein Stress mit dem Stress
erstellt von der Initiative Neue Qualität der Arbeit

Kommunikation ohne Reibungsverluste ist in Krankenhäusern für die Patient*innen überlebenswichtig. Studien zeigen, dass bis zu 80 % der schwerwiegenden Fehler im Behandlungsverlauf auf eine unzureichende oder fehlerhafte Kommunikation während der Übergabe zurückzuführen sind. SBAR wurde als Kommunikationstool entwickelt, um eine effektive und knappe Kommunikation auch in hektischen Situationen sicherzustellen und das Maximum an Informationen zu übermitteln. Mit SBAR werden Kommunikationsfehler minimiert und mit maximal 2 Minuten pro Patient*in Leben gerettet.

SBAR als Tool zur fokussierten Kommunikation
erstellt von den Autor*innen Pilz S., Poimann H., Holtel M., Wiesmann A., Weber H., Pivernetz K., Rode S. in der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e.V. (GQMG)

Die Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann stellt Lehrende an allen Lernorten vor große Herausforderungen: Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner sollen in der Lage sein, Menschen aller Altersstufen in akut und dauerhaft stationären sowie in ambulanten Pflegesituationen selbstständig, umfassend und prozessorientiert zu pflegen. Diese Handreichung zur neuen Pflegeausbildung zeigt, wie es gelingen kann, Auszubildende an diese umfassenden Aufgaben heranzuführen.

Die neue Pflegeausbildung gestalten – eine Handreichung für Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter
erstellt im Projekt CurAP (Curriculare Arbeit der Pflegeschulen in Berlin) der Evangelischen Hochschule Berlin (EHB)

Materialien für Pflegeeinrichtungen

Die Handlungshilfe „Kein Stress mit dem Stress“ beinhaltet umfangreiche Lösungen und Tipps für stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen. Eine Übertragbarkeit der Inhalte auf das Krankenhaussetting ist möglich. Am Ende der Handlungshilfe finden sich 29 Arbeitshilfen als Vorlage zum Heraustrennen oder Kopieren, die die Umsetzung von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung im Arbeitsalltag erleichtern.

Kein Stress mit dem Stress
erstellt von der Initiative Neue Qualität der Arbeit

Die Handlungshilfe „Gute Führung in der Pflege“ hält umfangreiche Tipps für angehenden Führungskräfte und solche, die schon länger führen, aber sich trotzdem immer weiterentwickeln wollen, bereit. Es wird unter anderem darauf eingegangen, wie man das Onboarding neuer Mitarbeiter*innen gut gestalten kann, wie durch Lob echte Wertschätzung vermittelt wird oder wie Besprechungen produktiv gestaltet werden können. Viele Praxisbeispiele aus erprobten Umsetzungen zeigen, dass sich die Umsetzung von Ideen und Maßnahmen lohnt.

Gute Führung in der Pflege
erstellt von der Initiative Neue Qualität der Arbeit

Die Schwulenberatung Berlin hat einen Praxisleitfaden für stationäre und ambulante Dienste herausgegeben, der sich mit Vielfalt in der Pflege beschäftigt. Anregungen für Einrichtungen werden hier auch mit Hilfe von Best Practice-Beispielen vorgestellt.

Das Qualitätssiegel Lebensort Vielfalt® können ambulante und stationäre Einrichtungen beantragen und mit der Zertifizierung sichtbar machen, dass Diversity in ihrer Einrichtung berücksichtigt wird. Der Diversity Check – jeweils für ambulante oder stationäre Einrichtungen – hilft Pflegediensten und -einrichtungen einen ersten Überblick über ihre eigenen Angebote und Defizite zu bekommen.

Weil ich so bin, wie ich bin. Inklusion sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in der Pflege.
Ein Praxisleitfaden für stationäre und ambulante Dienste.

erstellt von der Schwulenberatung Berlin gGmbH

Diversity Check ambulant
erstellt von der Schwulenberatung Berlin gGmbH

Diversity Check stationär
erstellt von der Schwulenberatung Berlin gGmbH

Die Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann stellt Lehrende an allen Lernorten vor große Herausforderungen: Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner sollen in der Lage sein, Menschen aller Altersstufen in akut und dauerhaft stationären sowie in ambulanten Pflegesituationen selbstständig, umfassend und prozessorientiert zu pflegen. Diese Handreichung zur neuen Pflegeausbildung zeigt, wie es gelingen kann, Auszubildende an diese umfassenden Aufgaben heranzuführen.

Die neue Pflegeausbildung gestalten – eine Handreichung für Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter
erstellt im Projekt CurAP (Curriculare Arbeit der Pflegeschulen in Berlin) der Evangelischen Hochschule Berlin (EHB)