Die GRAVITA-Maßnahmen im Überblick

Vier Krankenhäuser starten mit GRAVITA in Berlin. Sie alle wollen die Zufriedenheit der betreuten Personen ebenso wie die Zufriedenheit der eigenen Mitarbeitenden steigern.

GRAVITA beschränkt sich nicht nur auf einzelne Bereiche oder Personengruppen sondern bezieht das gesamte Unternehmen ein.

Führungskräftetraining

Mutig und visionär  – durch  das Führungskräftetraining

Führungskräfte werden durch ein sechstätiges Führungskräftetraining befähigt, komplexe Change-Management-Prozesse anzuleiten und umzusetzen. Sie lernen, für ihre Mitarbeitenden als Coach und Mentor_in zu fungieren. Eine effektive und faire Kommunikation bildet hierfür die Grundlage. Führungskräfte lernen, ihre Mitarbeitenden zu motivieren und mitzureißen. Die Führungskraft wird das Vorbild, das sie sein muss.

PRIMA!-Kommunikationsschulung

Professionell > Reflektiert > Interdisziplinär > Menschlich > Adäquat – das PRIMA!-Kommunikationstraining

Kommunikation ist das A und O  für eine exzellente Pflegequalität – in der Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen ebenso wie mit den Patient_innen und Bewohnenden. Verbessert sich die Kommunikation, verbessert sich die Zusammenarbeit und damit steigen sowohl die Motivation der Mitarbeitenden als auch die Zufriedenheit der betreuten Personen. Das achttägige PRIMA!-Kommunikationstraining vermittelt Beschäftigten aller Hierarchieebenen wichtige Kompetenzen.

Arbeitsgruppe

Strukturiert von Anfang an – die Arbeitsgruppe

Eine Arbeitsgruppe steuert die Bearbeitung und Umsetzung von Maßnahmen in jeder Einrichtung. Dabei wird sie von einem Expert_innenstab begleitet. Das Konzept GRAVITA wird zunächst detailliert kennengelernt. Analysen bereits bestehender förderlicher Strukturen und etwaiger Leerstellen im Haus zeigen Handlungsbedarfe auf. Die Arbeitsgruppe greift die inhaltlichen Schwerpunkte des Konzepts auf und entwickelt Maßnahmen, die anschließend umgesetzt werden. Deren langfristige Wirksamkeit in den unterschiedlichsten Bereichen ist das Ziel.

Qualitätsmessung

Messbarkeit der Qualität durch Daten

Fortschritte und Entwicklungen müssen abgebildet werden können. Hierzu werden in regelmäßigen Abständen verschiedenste Daten erhoben und ausgewertet. Erfasst wird, wie sich die Pflege auf Patient_innen bzw. Bewohnende auswirkt. Messungen der fachlichen Qualifikation der Pflegenden erfolgen ebenso wie die der Fluktuations- und Krankheitsraten. Der regelmäßige Ab- und Vergleich der Daten ermöglicht schnelle Reaktionen und Einflussnahmen.

Kompetenzentwicklung

Stetige Entwicklung der Fachlichkeit auf Basis des Laufbahn- und Karriereentwicklungsmodells

Passgenaue Fort- und Weiterbildungen motivieren die Beschäftigten und führen zu einem besseren Output, der sich dann wiederum auf die Betreuungsqualität auswirkt. Ein Laufbahn- und Karriereentwicklungsmodell zeigt der Leitungsebene und den Beschäftigten auf, welche Kompetenzen die Mitarbeitenden bereits besitzen und wie eine berufliche Weiterentwicklung gestaltet werden kann.

Theorie-Praxis-Transfer

Theorie-Praxis-Transfer

Der Transfer von Wissen zwischen Theorie und Praxis nimmt einen großen Stellenwert ein. Synergiepotentiale zwischen Wissenschaft und Praxis werden identifiziert, neue Impulse gesetzt und Kooperationen geschlossen. Die derzeitige beste Evidenz wird in der Praxis wirksam. Die Akkon-Hochschule Berlin und die Evangelische Hochschule Berlin sind dabei verlässliche Partner.

Evidenzbasierte Pflege

Evidenzbasierte Pflege erlernen und anwenden

Fokussiert wird die Ausrichtung auf eine evidenzbasierte Pflegepraxis (EBN). „Evidence-based Nursing ist die Integration der derzeit besten wissenschaftlichen Belege in die tägliche Pflegepraxis unter Einbezug theoretischen Wissens und der Erfahrungen der Pflegenden, der Vorstellungen des Patienten und der vorhandenen Ressourcen.“ (German Center for Evidence-based Nursing „sapere aude“) In einer EBN-Schulung werden Grundlagen der evidenzbasierten Pflegepraxis strukturiert vermittelt. Die Pflegequalität der Einrichtungen wird erhöht und bessere Ergebnisse erzielt.

Fachveranstaltungen

Informative Fachveranstaltungen in Berlin

Regelmäßige Fachveranstaltungen für Interessierte aus der Gesundheits- und Pflegebranche ebenso wie ein öffentlicher Fachdialog zwischen Berliner Hochschulen und Akteur_innen aus der Pflege informieren über den GRAVITA-Ansatz und seine Inhalte. Dieser wird auf diesem Weg einem größeren Publikum bekannt. Die Vernetzung von Interessierten und die Vorstellung von guten Beispielen aus der Praxis schaffen einen Mehrwert für alle Teilnehmenden.

Exkursionen

Netzwerkbildung und Erfahrungsaustausch mittels Exkursionen

Die teilnehmenden Unternehmen lernen sich besser kennen und vernetzen sich. Gegenseitige Exkursionen in die einzelnen Einrichtungen fördern den Transfer von Ergebnissen und den produktiven Austausch. Eine nachhaltige Netzwerkbildung wird angestrebt. GRAVITA stärkt den Gesundheitsstandort Berlin.